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So gelingt die tägliche Praxis: Mundpflege, Prothesenreinigung und Inspektion im Alltag

Die Mund und Zahnpflege sollte sich immer an der Tagesform und den Bedürfnissen des pflegebedürftigen Menschen orientieren. Wie oft und mit wie viel Unterstützung? Vorbereitung und Schutz der Lippen Wenn […]

Alessandra Calcagnile

10.08.2026 · 3 Min Lesezeit

Die Mund und Zahnpflege sollte sich immer an der Tagesform und den Bedürfnissen des pflegebedürftigen Menschen orientieren.

Wie oft und mit wie viel Unterstützung?

  • Die Mundpflege sollte mindestens 2mal täglich durchgeführt werden. Standardmäßig morgens und abends nach den Mahlzeiten.
  • Jeder Mensch hat seine eigenen Rituale. Ob eine bestimmte Zahnpasta bevorzugt wird oder die Pflege lieber vor oder nach dem Frühstück stattfindet – solche Wünsche sollten Sie aktiv einbeziehen.
  • Achten Sie genau darauf, wie viel Kraft Ihr Klient an dem Tag hat. Wer erschöpft ist, verliert schnell die Motivation und kann sich kaum noch einbringen. Wenn die Kräfte nachlassen, legen Sie Pausen ein, bieten Sie sanfte Hilfestellungen an oder teilen die Mundpflege in kleinere Schritte über den Tag auf, anstatt die Maßnahme starr durchzuziehen.

Vorbereitung und Schutz der Lippen

Wenn die Lippen trocken oder rissig sind, fetten Sie sie vor Beginn der Pflege mit einem Lippenbalsam ein. Das macht die Lippen geschmeidig. So reißen sie beim Öffnen des Mundes nicht schmerzhaft ein und die gesamte Pflege wird als deutlich angenehmer empfunden. Bevor es mit dem Zähneputzen losgeht, entfernen Sie die vorhandene Zahnprothese. Danach sollte der Klient den Mund kurz mit klarem Wasser ausspülen, um lose Speisereste direkt loszuwerden.

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