Arbeitsschutz

So gestalten Sie sichere Prozesse im Umgang mit Gewalt gegen Ihre Mitarbeitenden

Der Arbeitsplatz Ihrer Mitarbeitenden sollte so sicher wie möglich und gefährdungsarm sein. Aufgabe Ihres Arbeitgebers ist es, die entsprechenden Arbeitsbedingungen zu beurteilen und Gefährdungen zu minimieren. Dazu gehören auch die […]

Sandra Herrgesell

14.04.2025 · 5 Min Lesezeit

Der Arbeitsplatz Ihrer Mitarbeitenden sollte so sicher wie möglich und gefährdungsarm sein. Aufgabe Ihres Arbeitgebers ist es, die entsprechenden Arbeitsbedingungen zu beurteilen und Gefährdungen zu minimieren. Dazu gehören auch die Gefährdungen durch Gewalt. Das öffentliche Interesse, und auch das von Prüfinstanzen, gehört primär noch immer in unserer Branche der Gewalt gegen Pflegebedürftige. Das ist auch gut und richtig so, allerdings sollte gleichberechtigt die Gewalt gegen Pflegende betrachtet werden. Hier bietet Ihr QM-System Möglichkeiten, bestehende Prozesse zu nutzen und neue zu entwickeln, wenn es darum geht, was zu tun ist:

  • Um Gewaltereignissen vorzubeugen.
  • Während der Gewaltereignisse angemessen zu handeln.
  • Nach Gewaltereignissen Mitarbeitende gut zu begleiten.

Die internationale Arbeitsorganisation definiert Gewalt als: „Eine Bandbreite von inakzeptablen Verhaltensweisen und Praktiken oder deren Androhung, (…), die auf physischen, psychischen, sexuellen oder wirtschaftlichen Schaden abzielen, diesen zur Folge oder wahrscheinlich zur Folge haben (…).“

Gewalt gegen Ihre Mitarbeitenden kann unterschiedliche Formen und Ausprägungen haben – dies ist wichtig, im Hinterkopf zu haben, insbesondere um über Ihr Qualitätsmanagement geeignete Maßnahmen ableiten zu können. Die Übersicht zeigt dies inklusive eines Bezugs zu wichtigen Prozessen und Abläufen in Ihrer Einrichtung.

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