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So informieren Sie über das Versterben von Mitbewohnern

Nimmt ein zu Pflegender ein teil- oder vollstationäres Angebot der Altenhilfe in Anspruch, wird sein Versterben von den übrigen Gästen bzw. Bewohnern bemerkt werden. Dann kann es wichtig sein, dass […]

Michaela Funk

12.03.2025 · 2 Min Lesezeit

Nimmt ein zu Pflegender ein teil- oder vollstationäres Angebot der Altenhilfe in Anspruch, wird sein Versterben von den übrigen Gästen bzw. Bewohnern bemerkt werden. Dann kann es wichtig sein, dass Sie das Versterben mitteilen und nicht warten, bis erste Nachfragen aufkommen.

Offensiv mit dem Thema in der Einrichtung umzugehen, zeigt den anderen Mitbewohnern z. B. im Pflegeheim und Gästen etwa in einer Tagespflege, dass niemand einfach so „weg sein“ kann. Der Verstorbene steht noch einmal im Mittelpunkt und die übrigen Anwesenden wissen, dass auch an sie

einmal in dieser Form gedacht wird, wenn sie verstorben sein werden. Zudem regen diese Anlässe zu wichtigen Gesprächen über das eigene Sterben an und Gäste sowie Mitbewohner können eigene Wünsche, Ängste und Bedürfnisse äußern.

Entwerfen Sie feste Rituale und Symbole

Möglich wäre es, das Versterben eines Bewohners mündlich im Wohnbereich bekannt zu geben. Nutzen Sie dafür den Anlass, zu dem sich die meisten Pflegebedürftigen versammeln, z. B. das Mittagessen. In manchen Einrichtungen ist es dabei üblich, auf den Platz des Verstorbenen eine Kerze (Leuchtdiode) zu stellen. Dieses Symbol wird auch von Menschen mit leichter Demenz verstanden.

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