Wenn alte Menschen sich mit Puppen und Stofftieren befassen, wirkt dies auf den außenstehenden Betrachter recht befremdlich. Schnell steht dann wieder die Analogie „Alte Menschen mit Demenz werden zu Kindern“ im Raum.
Dem ist aber nicht so, denn die „demenzerkrankte Welt“ ist eine eigene Realität für sich und darf nicht mit der Erlebenswelt von Kindern verglichen werden.
Puppen bei Kommunikationsstörungen
Mit Zunahme einer Demenz kann es zu Sprachstörungen bis hin zum völligen Sprachzerfall kommen. Den Betroffenen fällt es zunehmend schwerer, ihre Bedürfnisse, Sorgen, Beschwerden und Wünsche zu äußern. Der Einsatz einer Puppe kann hierbei ein probates Medium sein, diese Kommunikationserschwernisse zumindest teilweise zu kompensieren – Puppen stellen nämlich keine Forderungen und sie bewerten und korrigieren den Betroffenen nicht.
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