Weiße Weihnacht. Wunderschön. Idylle pur. Und irgendwie das Sinnbild für den Winter. Aber: So schön die Wintertage auch sind, gerade für ambulant tätige Pflegefachkräfte gehen hohe Risiken mit ihnen einher. Glatte Hauseingänge, vereiste, schneebedeckte Zuwegungen erhöhen die Sturzgefahr – und winterliche Straßen die Gefahr eines Unfalls. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen einige Hinweise geben, wie Sie gesund zur Arbeit, zum Pflegekunden und wieder nach Hause kommen.
Planung ist unverzichtbar
Der morgendliche Blick in die Wetterprognose ist im Winter unverzichtbar. Planen Sie vor Fahrtantritt genug Zeit ein, um auch auf vereisten Straßen und bei dem unvermeidlichen Stau ohne Stress und sicher beim Pflegebedürftigen anzukommen. Wer hetzt, rutscht leichter. Falls möglich, sollten Sie die Routen den Witterungsbedingungen anpassen – will heißen: Das Auto vielleicht doch besser am Fuße des Berges stehen lassen, statt eine Rutschpartie nebst Blechschaden zu riskieren. Gerade in ländlichen Regionen sollten Sie Alternativrouten kennen – besonders dort, wo die Räumdienste in den Morgenstunden noch nicht tätig wurden.
Wichtig:
Planen Sie vor Fahrtbeginn genügend Zeit ein, um Ihr Auto komplett von Schnee und Eis zu befreien – auch Dach, Scheinwerfer und Spiegel. Winterreifen mit ausreichend Profil (der ADAC empfiehlt 4 mm) und eine aufgefüllte Scheibenwaschanlage mit Frostschutz gegen vereiste Düsen sind unverzichtbar!
Gut gerüstet durch den Tag
In der Winterzeit sollten Sie auch auf die richtige Ausrüstung achten. Neben warmer, wetterfester Kleidung gebührt vor allen Dingen dem Schuhwerk besondere Aufmerksamkeit: gutes Profil, fester Halt. Eine Imprägnierung schützt zudem vor Nässe.
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