Praktische Lernaufgabe

So kommunizierst Du mit demenzerkrankten Pflegekunden professionell

Weißt Du, was einer der wichtigsten Gründe für die Reform der Pflegeausbildung hin zur Generalistik war? Die Tatsache, dass man in der Fachwelt erkannt hatte, dass dringend auch Pflegefachkräfte, die […]

Nicole Ott

22.11.2024 · 7 Min Lesezeit

Weißt Du, was einer der wichtigsten Gründe für die Reform der Pflegeausbildung hin zur Generalistik war? Die Tatsache, dass man in der Fachwelt erkannt hatte, dass dringend auch Pflegefachkräfte, die im Krankenhaus arbeiten, im Umgang mit kognitiv eingeschränkten Pflegekunden ausgebildet werden müssen. Das ist ziemlich logisch, wenn man darüber nachdenkt, oder? Die Menschen werden heute immer älter, entsprechend nehmen auch Krankheiten wie z. B. Demenz zu. Das wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken, deshalb ist es ganz wichtig, dass Du die professionelle Kommunikation mit diesen zu Pflegenden lernst.

Deine Herausforderungen

Jetzt wirst Du vielleicht sagen: „Kommunikation lernen? Ist das wirklich so wichtig? Kann das nicht jeder Mensch automatisch? Wenn ich mit meinen Pflegekunden spreche, achte ich sowieso immer darauf, z. B. wertschätzend zu kommunizieren.“ Da hast Du einerseits recht. Andererseits sind gerade im Umgang mit demenzerkrankten zu Pflegenden gewisse Regeln zu beachten, die unsere Professionalität ausmachen. Ein Negativ-Beispiel: „Herr Seifert, ich hole Sie gleich zum Mittagessen ab. Ich bringe vorher nur noch schnell Frau Schmidt zur Toilette. Warten Sie hier auf mich“, sagte die Pflegehilfskraft Anne am Mittwoch zu ihrem Pflegekunden.

Das größte Kommunikationsproblem für einen zu Pflegenden mit Demenz ist, dass er sowohl beeinträchtigt ist, sich auszudrücken, als auch darin, aufzunehmen und zu verstehen, was andere ihm mitteilen wollen.

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