Wenn ein Mensch an Alzheimer oder an einer anderen Demenzform erkrankt, ist das schwierig für ihn selbst, aber auch für seine Mitmenschen. Zu erfahren, wie sich die Betroffenen fühlen, ist daher hilfreich. Das soziale Umfeld kann sich dann besser in das Erleben einfühlen und angemessener reagieren.
Demenz wird bewusst erlebt
Der Verfall der geistigen Fähigkeiten tritt schleichend ein. Besonders frustrierend ist für die Erkrankten, dass sie ihre Fehlleistungen auf geistiger oder körperlicher Ebene anfangs bewusst erleben. An den Reaktionen Betroffener auf ihre Fehlleistungen lassen sich Angst, Verwirrung, Frustration, Aggression und Depression ablesen. Obwohl viele der anfänglichen Ausfälle überspielt werden, ist dem Erkrankten bewusst, dass etwas nicht stimmt. Hierfür hat er aber zunächst keine Erklärung, da die meisten Betroffenen sich erst einmal zurückziehen und eben nicht offensiv in die Diagnostik gehen.
Oft sind es eher die Zugehörigen, die ihn drängen, zum Arzt zu gehen, um sich untersuchen zu lassen.
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