Erfolgreiche Kommunikation mit Pflegekunden und Angehörigen

So rütteln Sie Angehörige wach

„Jetzt schluck doch endlich runter!“ „Nun beweg dich endlich schneller!“ Solche Sätze hört man häufig in der Pflegesituation zu Hause. Hinter den Sätzen steckt meist keine böse Absicht. Die Angehörigen […]

Bernd Hoffmann

21.07.2026 · 2 Min Lesezeit

„Jetzt schluck doch endlich runter!“ „Nun beweg dich endlich schneller!“ Solche Sätze hört man häufig in der Pflegesituation zu Hause. Hinter den Sätzen steckt meist keine böse Absicht. Die Angehörigen sind oft erschöpft oder überfordert. Viele können sich nicht gut in die Rolle der Pflegekunden hineinversetzen. Genau hier können kleine Selbsterfahrungen helfen – meistens besser als lange Erklärungen oder Gespräche.

Selbsterfahrung schafft Verständnis

Gerade in der häuslichen Pflege entstehen häufig schwierige Situationen, wenn Angehörige nicht nachvollziehen können, warum Pflegekunden manche Dinge aus ihrer Sicht nur langsam bewältigen können. Zugehörige wollen helfen, stehen aber oft selbst unter Zeitdruck. Zudem fehlt manchmal die Geduld für Situationen, die aus Sicht der zu Pflegenden vor allem Zeit, Ruhe und Verständnis brauchen.

Kleine Übungen können dabei helfen, mehr Verständnis für die Belange der Pflegekunden zu schaffen. Wer einmal am eigenen Leib erlebt hat, wie herausfordernd scheinbar einfache Alltagssituationen sein können, entwickelt häufig mehr Geduld und Empathie für die Bedürfnisse der Pflegekunden.

Testen Sie jetzt „Praxis: Altenpflege“ und profitieren Sie von einer maßgeschneiderte Unterstützung für ambulante und stationäre Pflegefachkräfte!

Jede Ausgabe erleichtert Ihren Berufsalltag mit kompakt aufbereiteten pflegefachlichen Informationen, aktuellen Inhalten und direktem Praxisbezug. Speziell für examinierte Pflegefachkräfte, die in der ambulanten und stationären Altenpflege mit weniger Aufwand mehr erreichen möchten.