Sorgfalt & Schutz

So sichern Sie eine zuverlässige Hautbeobachtung im Pflegealltag

Die häufigsten Fehlerquellen, die die Entstehung und Verschlechterung von Hautveränderungen verursachen können, sind mangelhafte Hautbeobachtung und lückenhafte Dokumentation. Durch die Kombination aus beidem lassen sich Pflegefehler leichter nachweisen. Um solchen […]
03.06.2026 · 5 Min Lesezeit

Die häufigsten Fehlerquellen, die die Entstehung und Verschlechterung von Hautveränderungen verursachen können, sind mangelhafte Hautbeobachtung und lückenhafte Dokumentation. Durch die Kombination aus beidem lassen sich Pflegefehler leichter nachweisen.

Um solchen Fehlern vorzubeugen, ist es wichtig, dass Sie sich die Haut Ihres Bewohners selbst bei großem Zeitdruck sorgfältig anschauen.

Die normale Haut ist glatt und elastisch. Sobald sich Blasen bilden oder die Haut dünner wird, ist Vorsicht geboten. Die folgenden Beobachtungskriterien zeigen Ihnen, worauf Sie besonders achten müssen:

  • Hautfarbe: Die Haut hat normalerweise eine rosige Färbung. Wenn Sie Verfärbungen oder Rötungen beobachten, sind dies Auffälligkeiten, die Sie genau in der Dokumentation beschreiben müssen.
  • Hautfeuchtigkeit: Normalerweise ist die Haut weder feucht noch auffällig trocken oder rau. Wenn das Hautbild hiervon abweicht, etwa durch Schuppenbildung oder übersteigerte Schweißsekretion, ist es wichtig, diese Veränderungen zu beobachten.
  • Hautspannung: Bei einer normalen Hautspannung sind keine lang anhaltenden Dellen oder stehenden Hautfalten sichtbar. So können Sie auf Austrocknung und Wassereinlagerungen schließen, wenn Sie diese Veränderungen entdecken. Eine dünne, glänzende Haut birgt immer ein Verletzungsrisiko, das Sie in der Pflegeplanung berücksichtigen sollten, etwa durch den Hinweis, beim An und Auskleiden besonders vorsichtig zu sein.
  • Auffälligkeiten: Hierzu zählen etwa Schuppen, Erosionen oder Erhabenheiten (z. B. Paspeln, Bläschen).
  • Symptome: Juckreiz, Brennen, Schmerzen, Spannungsgefühl

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