Veränderungen bei den Pflegekunden gehören zu alltäglichen Beobachtungen: von nachlassendem Appetit über einsetzende Gangunsicherheit bis zu zunehmender Desorientierung. Die große Herausforderung besteht darin, diese Veränderungen zeitnah und strukturiert an Angehörige weiterzugeben.
Wenn „Kommissar Zufall“ informiert
In der Praxis geschieht das oft eher zufällig und nicht immer so zielführend, wie es sein sollte. Angehörige werden oft zwischen Tür und Angel im Rahmen eines Besuchs informiert oder angerufen. Nicht selten gehen wichtige Informationen dabei verloren oder werden erst zeitversetzt weitergegeben. Das Problem: Wenn sich der Gesundheitszustand der Pflegekunden merklich verändert, ohne dass dies zeitnah und transparent mitgeteilt wurde – und sich bei Bedarf auch belegen lässt –, kann das zu Unsicherheiten, Missverständnissen und Vorwürfen führen!
Transparenz schafft Vertrauen
Angehörige möchten nachvollziehen können, wie sich der Allgemeinzustand der zu Pflegenden entwickelt. Das schafft Vertrauen. Häufig geht es um Beobachtungen wie
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