Beurteilungsgespräche gehören zum Führungsalltag – auch in der Pflege. Sie bieten eine wertvolle Gelegenheit, Mitarbeitende in ihrer Entwicklung zu unterstützen, Leistungen anzuerkennen und Perspektiven aufzuzeigen. Doch in der Praxis werden solche Gespräche oft von typischen Beurteilungsfehlern und psychologischen Fallen begleitet. Wer diese kennt und vermeidet, kann nicht nur gerechter beurteilen, sondern auch die Motivation und Bindung der Mitarbeitenden stärken.
Diese 6 Aspekte sind besonders wichtig
Als eher unbeliebte Führungsaufgabe gilt das Beurteilungsgespräch. Hierzu gehört auch eine regelmäßige Kontrolle, um angemessen beurteilen zu können. Achten Sie also auf einige wichtige Dinge, damit die gemeinsame Arbeit zu einem gemeinsamen Ziel führen kann:
- Kontrollieren Sie regelmäßig, damit Sie den Mitarbeiter gerecht beurteilen können.
- Geben Sie auch unabhängig von dem Gespräch Feedback, beispielsweise in Form von Lob und Anerkennung. So weiß der Mitarbeiter jederzeit, wo er steht.
- Vermeiden Sie Überraschungen im Gespräch, die der Mitarbeiter nicht einschätzen kann. Vermeiden Sie also plötzliche Kritik an Dingen, die vorher gelobt oder übersehen wurden.
- Passen Sie die Kontrolle dem Reifegrad des Mitarbeiters an. Sorgen Sie also für eine situativ-individuelle Kontrollmöglichkeit. Legen Sie keine deutlich höheren Maßstäbe an, als sie der Stelle und der Leistungsmöglichkeit des Mitarbeiters entsprechen.
- Geben Sie dem Mitarbeiter über die Beurteilung Raum zur Weiterentwicklung, z. B. in Form von Fortbildungsmöglichkeiten.
- Finden Sie ein gutes Gleichgewicht, den Stärken und Schwächen des Mitarbeiters Beachtung zu schenken.
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