Nach der Diagnose „Demenz“ reagieren Angehörige schockiert und entsetzt, genau wie der Betroffene selbst. Sie können dann oft beobachten, dass Zugehörige völlig unvorbereitet und auch uninformiert sind, was das Thema „Demenz“ angeht.
Obwohl es mittlerweile eine Fülle an Anlaufstellen und Informationsmaterialien zum Thema „Demenz“ gibt, erleben wir Angehörige von Menschen mit Demenz oft als ratlos und überfordert. Im Alltag scheinen Nichtbetroffene das Thema zu ignorieren.
Steht die Diagnose dann aber ganz konkret im Raum, wirft das eine Fülle an Fragen auf. Nur selten gibt es die sogenannten „zugehenden Angebote“, also Profis, die den Betroffenen und seine Zugehörigen zu Hause aufsuchen und beraten.
Demenz führt oftmals zu Isolation
In der Praxis können Sie immer wieder erleben, dass sich ganze Familien schämen, wenn ein Familienmitglied von Demenz betroffen ist. Sie ziehen sich dann zurück und schotten sich ab. Auch wenden sich Freunde und Bekannte ab. Daraus entsteht eine mehrjährige Isolation des Menschen mit Demenz und der pflegenden Angehörigen. Sicherlich könnten und müssten hier die Hausärzte stärker auf Beratungsangebote der Region verweisen.
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Jede Ausgabe zeigt Ihnen Wege für eine würdevolle Pflege und Betreuung von Menschen auf, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden. Auf der Basis von Respekt gegenüber dem Leben und der Autonomie des Menschen erfahren Sie regelmäßig, wie Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Kompetenz, Wahrhaftigkeit und Einfühlungsvermögen durchführen.