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So werden Ihre Angehörigenabende ein voller Erfolg

Angehörigenabende zu gestalten ist auf­wendig, jedoch sehr wirksam. Sie können damit den Austausch untereinander för­dern, informieren, Konflikten vorbeugen und die Vorschläge der Angehörigen gut einbinden. Der persönliche Austausch ist in […]

Sandra Herrgesell

01.08.2024 · 3 Min Lesezeit

Angehörigenabende zu gestalten ist auf­wendig, jedoch sehr wirksam. Sie können damit den Austausch untereinander för­dern, informieren, Konflikten vorbeugen und die Vorschläge der Angehörigen gut einbinden. Der persönliche Austausch ist in der Regel effektiver als die Kommunika­tion z. B. über ein Schwarzes Brett. So ganz nebenbei können Sie die Abende auch für eine Befragung nutzen. Ebenso sind theo­retische Inputs, z. B. zum Umgang mit De­menzerkrankten, auf Angehörigenaben­den gut platziert. Auch ambulant können Sie Angehörigenabende anbieten, dies ist zwar in der Praxis eher unüblich, jedoch genauso sinnvoll. Es stellen sich zunächst einige Fragen:

1. Wie oft sind Angehörigenabende sinnvoll?

Ich sehe in der Praxis hier sehr unter­schiedliche Intervalle. Meine persönliche Meinung ist, dass Angehörigenabende pro Quartal sinnvoll sind. Wenn Sie wenig Fluktuation bei den Pflegekunden haben und auch geringe konzeptionelle Verän­derungen, kann auch ein halbjährlicher Rhythmus gut sein.

2. Wer sollte dabei sein?

Angehörige wollen auch die Leitung sehen. Das heißt, die PDL, Sie als Qualitätsbeauf­tragte und die mittlere Führungsebene, z. B. Wohnbereichsleitung oder Teamlei­tung, sollten dabei sein. Und natürlich sta­tionär auch die Einrichtungsleitung.

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