Betreuung & Aktivierung

Spiegel: (K)Ein No-Go in der Demenzbegleitung?

Beispiel: Der demenziell veränderte Pflegekunde Herr Torben fragt die Pflegekraft beim Verlassen des Zimmers: „Kennen Sie den Mann? Der kommt immer in mein Zimmer. Kann er nicht erst mal anklopfen?“ Die […]

Annett Urban

01.12.2024 · 2 Min Lesezeit

Beispiel: Der demenziell veränderte Pflegekunde Herr Torben fragt die Pflegekraft beim Verlassen des Zimmers: „Kennen Sie den Mann? Der kommt immer in mein Zimmer. Kann er nicht erst mal anklopfen?“ Die Pflegekraft geht zurück ins Zimmer, sieht jedoch niemanden. Am nächsten Tag klärt sich das Rätsel auf: Die Pflegekraft sieht, wie Herr Torben im Vorbeigehen sein eigenes Spiegelbild grüßt. Er erkannte sich selbst nicht im Spiegel und dachte, ein fremder Mann würde ihn besuchen.

Haben Sie schon einmal eine ähnliche Situation bei einem demenziell veränderten Pflegekunden erlebt?

Dann sollten Sie wissen, dass sich mit dem Erinnerungsverlust auch das Selbstbild Ihrer demenziell veränderten Pflegekunden verändert. 

Menschen mit Demenz können im Verlauf der Erkrankung immer weniger neue Erinnerungen speichern. Deshalb altern sie in ihrem eigenen Empfinden nicht.

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