PALLIATIVPFLEGE BEI MENSCHEN MIT DEMENZ

Spirituelle Begleitung ist mehr als „Händchenhalten“ – Diese Argumente sprechen dafür

Verlieren die Kirchen in Deutschland in den letzten Jahrzehnten immer mehr Mitglieder, steigt hingegen das Bedürfnis nach Spiritualität. Der Begriff erlebt daher eine regelrechte Inflation. Sicherlich bekommen Sie auch bei […]

Michaela Funk

24.03.2025 · 4 Min Lesezeit

Verlieren die Kirchen in Deutschland in den letzten Jahrzehnten immer mehr Mitglieder, steigt hingegen das Bedürfnis nach Spiritualität. Der Begriff erlebt daher eine regelrechte Inflation. Sicherlich bekommen Sie auch bei Ihren Pflegekunden mit, dass diese immer weniger mit den klassischen Konfessionen anfangen können.

Dennoch bleiben die sogenannten „zentralen Fragen“ nach dem Sinn des Lebens bestehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit weiß nur der Mensch im vitalen Zustand, dass er irgendwann einmal sterben muss. Mit diesem Wissen muss er leben und seinen Alltag gestalten.

Religion minimiert die Angst vor dem Tod

Schon Sigmund Freud hat der Religion eine angstminimierende Wirkung und Funktion zugeschrieben. Sie hilft dem Menschen, diese Angst im täglichen Leben zu beherrschen. Während der Einfluss der Kirchen zunehmend schwindet, bleibt jedoch das Wissen über den eigenen sicheren Tod. Dadurch entsteht eine Lücke für den modernen Menschen. Hier kann vielleicht die Wissenschaft etwas mehr Licht ins Dunkel bringen.

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Jede Ausgabe zeigt Ihnen Wege für eine würdevolle Pflege und Betreuung von Menschen auf, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden. Auf der Basis von Respekt gegenüber dem Leben und der Autonomie des Menschen erfahren Sie regelmäßig, wie Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Kompetenz, Wahrhaftigkeit und Einfühlungsvermögen durchführen.