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Stark und professionell trotz privater Herausforderungen: So bewahren Betreuungskräfte ihre Gelassenheit

Streit mit dem Partner, ein krankes Kind, finanzielle Sorgen – private Belastungen sind menschlich und unvermeidlich. Entscheidend ist jedoch, wie wir damit umgehen. Durch Achtsamkeit, Selbstreflexion und gezielte Stressbewältigung wahren […]

Annika Kron

21.04.2025 · 1 Min Lesezeit

Streit mit dem Partner, ein krankes Kind, finanzielle Sorgen – private Belastungen sind menschlich und unvermeidlich. Entscheidend ist jedoch, wie wir damit umgehen. Durch Achtsamkeit, Selbstreflexion und gezielte Stressbewältigung wahren Sie professionelle Distanz und lassen persönliche Sorgen vor der Einrichtungstür.

Betreuungskräfte gehören zu den wichtigsten Bezugspersonen für Pflegebedürftige in stationären Einrichtungen. Ihre Stimmung und Reaktionen beeinflussen das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit der Menschen, die sie betreuen. Umso wichtiger ist es, sich bewusst zu machen, dass private Belastungen unbemerkt den Umgang mit den Bewohnern beeinflussen können.

EIN BEISPIEL AUS DER PRAXIS

Lisa Müller arbeitet als Betreuungskraft in einer Seniorenresidenz. Privat sorgt sie sich um ihren Vater, der sich seit Monaten weigert, pflegerische Hilfe anzunehmen. Nach einem emotional belastenden Telefonat mit ihrem Vater am Vorabend kommt Lisa niedergeschlagen zur Arbeit. Während eines Gruppenspiels ist sie ungewohnt kurz angebunden, als Herr Schmitz mehrfach die Regeln hinterfragt. „Frau Müller, was ist denn los? Sie sind sonst immer so geduldig …“, fragt er leise. Lisa bemerkt, dass ihre private Sorge ungewollt auf die Bewohner ausstrahlt. Sie beschließt, zukünftig klare Strategien anzuwenden, um solche Situationen zu vermeiden.

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