Pflegewissen für Profis

Telemedizin in der Pflege – so gelingt die Umsetzung in der Praxis

Videovisite zum vereinbarten Zeitpunkt, statt stundenlang im Wartezimmer zu sitzen, Facharzttermine auch in ländlich gelegenen, strukturschwachen Regionen – die Telemedizin ist längst keine Zukunftsmusik mehr und gewinnt in der Pflege […]

Bernd Hoffmann

15.12.2025 · 5 Min Lesezeit

Videovisite zum vereinbarten Zeitpunkt, statt stundenlang im Wartezimmer zu sitzen, Facharzttermine auch in ländlich gelegenen, strukturschwachen Regionen – die Telemedizin ist längst keine Zukunftsmusik mehr und gewinnt in der Pflege immer mehr an Bedeutung. Abläufe können dadurch optimiert, die Versorgungsqualität erhöht werden. Doch was genau ist Telemedizin überhaupt, was versteht man darunter und wie profitieren auch Pflegekräfte hierdurch? Antworten hierauf gibt der heutige Hauptbeitrag.

Was ist Telemedizin?

Telemedizin ist ein Sammelbegriff für medizinische Leistungen, die über eine räumliche Distanz erbracht und per Video, Telefon oder anderweitig digital übermittelt werden.

Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte sehen und hören sich dabei „live“ oder tauschen Bilder und Daten aus – wobei die Abstimmung Basis für pflegerische/ medizinische Entscheidungen sein soll. Telemedizin ist nicht als reiner Ersatz für die persönliche Behandlung gedacht, kann aber Wege sparen, Zeit gewinnen und Sicherheit erhöhen.

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