Demenz im Spätstadium

Transdermale Schmerzpflaster können im Spätstadium viele Vorteile bieten – das müssen Sie wissen

Für alte und pflegebedürftige Menschen stehen einige opioidhaltige Schmerzpflaster zur Verfügung, die den Wirkstoff kontinuierlich über die Haut (transdermal) abgeben. Sie werden auch im Rahmen von Schmerzsyndromen bei Menschen mit […]

Jochen Gust

28.07.2025 · 1 Min Lesezeit

Für alte und pflegebedürftige Menschen stehen einige opioidhaltige Schmerzpflaster zur Verfügung, die den Wirkstoff kontinuierlich über die Haut (transdermal) abgeben. Sie werden auch im Rahmen von Schmerzsyndromen bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz eingesetzt. Das bringt Vorteile mit sich, aber auch Risiken.

Veränderte Schmerzverarbeitung und Schmerzäußerung

Menschen mit Demenz im fortgeschrittenen Stadium fühlen selbstverständlich Schmerzen, aber die Interpretation sowie die kognitive und emotionale Einschätzung können beeinträchtigt sein. Bei fast allen Arten der Demenz ist die Kommunikation im Laufe der Entwicklung nur mehr eingeschränkt möglich. Wenn herkömmliche Instrumente zur Schmerzbeurteilung (basierend auf Selbsteinschätzung bzw. Selbstauskunft) nicht mehr anwendbar sind, stehen Beobachtungsinstrumente zur Verfügung, wie die BESD-Skala (Beurteilung von Schmerzen bei Demenz).

Vorteile transdermaler Schmerzpflaster

Opioidhaltige Schmerzpflaster (transdermale Systeme) bieten im Spätstadium einer Demenz mehrere entscheidende Vorteile gegenüber oral verabreichten Schmerzmitteln – insbesondere unter pflegerischen, medizinischen und praktischen Gesichtspunkten. Das Wissen darum ist wichtig, um einerseits pflegende Angehörige und Betreuer ausreichend über den Sinn informieren zu können, andererseits haben Sie damit auch gute Argumente, um ggf. den behandelnden Arzt zu überzeugen, die Darreichungsform auf Pflaster zu ändern.

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