Nierenentlastung für mehr Lebensqualität

Trinkbalance für Ihre Gäste: Mit einfachen Tipps zur ausgeglichenen Flüssigkeitsaufnahme

Eine passende Trinkmenge ist wichtig für die Nieren. Viele Ihrer Gäste brauchen etwas Motivation, um genug zu trinken – auch ohne Durst. Manche hingegen müssen wegen einer ärztlichen Vorgabe auf […]

Anne Brandt

12.05.2025 · 3 Min Lesezeit

Eine passende Trinkmenge ist wichtig für die Nieren. Viele Ihrer Gäste brauchen etwas Motivation, um genug zu trinken – auch ohne Durst. Manche hingegen müssen wegen einer ärztlichen Vorgabe auf die Menge achten. In beiden Fällen gibt es kreative Möglichkeiten, wie Sie Ihre Gäste unterstützen können.

Trinken mit Freude – kreative Wege zur Motivation Manche Ihrer Gäste tun sich schwer damit, genug zu trinken, und fühlen sich, selbst durch freundliche Erinnerungen, manchmal unter Druck gesetzt? Mit einfachen und einfallsreichen Ideen können Sie das Trinken angenehmer gestalten. Diese Tipps motivieren Ihre Gäste, entspannt mehr zu trinken.

  1. Getränke attraktiv machen: Das Auge trinkt mit: Bunte Schorlen, dekorierte Teegläser oder Eiswürfel mit Früchten können das Trinken ansprechender machen. Schon ein kleiner Spritzer Saft färbt das Wasser und macht es interessanter. Zitronenscheiben, Minzblätter oder bunte Schirmchen sorgen für Abwechslung. Beachten Sie bei der Auswahl der Dekoration, ob sie für Gäste mit Schluckstörung geeignet ist.
  2. Wackelpudding als Flüssigkeitsquelle nutzen: Wackelpudding enthält viel Flüssigkeit, die ganz nebenbei aufgenommen wird. Vorsicht bei Fertigpulvern – sie enthalten oft viel Phosphat, was für nierenkranke Gäste ungünstig ist. Besser: selbst gemacht. Mit nur wenigen Zutaten wie Fruchtsaft, Geliermittel (z. B. Agar-Agar) und einem Süßungsmittel nach Wahl ist er schnell zubereitet. Kaliumarme Säfte wie Apfeloder Birnensaft sind dabei die bessere Wahl.
  3. Lieblingsgetränke einbinden: Pfefferminztee bleibt stehen, aber Hagebuttentee ist beliebt? Finden Sie heraus, welche Getränke Ihre Gäste bevorzugen, und setzen Sie sie gezielt ein. Befragen Sie dazu auch die Angehörigen.
  4. Gemeinsam trinken macht mehr Spaß: Trinken in Gesellschaft fällt leichter. Ein gemeinsames Anstoßen, ein fröhliches (Trink-)Lied oder einfach ein liebevolles „Prost“ kann die Motivation steigern. Hier haben Sie bestimmt schon lieb gewonnene Rituale entwickelt. Befragen Sie Angehörige und Gäste nach beliebten Trinksprüchen. Mit Humor und in Gesellschaft fühlt sich Trinken nicht wie eine Pflicht an, sondern wie ein schönes Erlebnis.
  5. Trinken in Bewegungsund Aktivitätsrunden einplanen: Nach einer Runde Gymnastik oder einem Spaziergang schmeckt ein Getränk gleich viel besser. „Das haben wir uns verdient!“ oder „Wir tun uns was Gutes!“ – solche Sätze können zusätzlich motivieren.
  6. Flüssigkeit durch Lebensmittel aufnehmen: Nicht nur Getränke liefern Flüssigkeit. Suppen, Gurkensalat oder Wassermelone sind erfrischende Alternativen. Sie sorgen für Abwechslung und helfen gleichzeitig, den Flüssigkeitshaushalt zu decken.
  7. Gewohnheiten nutzen: Manche Gäste trinken lieber aus ihrer Lieblingstasse oder bevorzugen es, aus einer kleinen Wasserflasche zu trinken. Kleine Vorlieben zu beachten, kann einen großen Unterschied machen. Fragen Sie Angehörige oder beobachten Sie die Trinkgewohnheiten – so können Sie gezielt unterstützen.

Rezept­-Tipp für mehr Flüssigkeit: Selbst gemachter Wackelpudding

Diese Zutaten benötigen Sie für ca. 3–4 Gäste: 500 ml Apfelsaft und ca. 9 g Agar-Agar; Süßungsmittel nach Geschmack.

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