UNTERNEHMENSFÜHRUNG: STRATEGIEN, STABILITÄT & ZUKUNFTSSICHERUNG

Trotz Personalüberhang in der Gewinnzone bleiben

Wenn Entscheider in Pflegediensten einen Personalüberhang feststellen, bricht schnell Unruhe aus: Denn es besteht die Sorge, dass es zu Gewinneinbrüchen kommt. Wie Sie diese Sorge vergessen können, lesen Sie hier. […]

Birger Schlürmann

03.11.2025 · 1 Min Lesezeit

Wenn Entscheider in Pflegediensten einen Personalüberhang feststellen, bricht schnell Unruhe aus: Denn es besteht die Sorge, dass es zu Gewinneinbrüchen kommt. Wie Sie diese Sorge vergessen können, lesen Sie hier.

Zunächst einmal lohnt eine andere Sichtweise. Anstatt zu denken: „Die Mitarbeiter kommen nicht auf ihre Stunden, wir machen Minus“, freuen Sie sich lieber über die freien Kapazitäten. Und handeln nicht panisch wie im nachstehenden Beispiel.

Beispiel: Panische Rauswürfe

Der Pflegedienst Schnitter hat einen Personalstand von 18 Vollzeitkräften. Diese erbringen normalerweise 2.100 Produktivstunden im Monat (Pflege + Fahrtzeiten). Der Gewinn vor Steuern fiel in den letzten Monaten von 15.000 € auf 8.000 € im Monat.

Inhaber Eddy Schnitter stellt fest, dass der Grund dafür Abgänge von Patienten mit großen Leistungsumfängen sind – die Zugänge hingegen bringen deutlich weniger Versorgungsbedarf. In Panik entlässt er 2 Vollzeitkräfte. Plötzlich zieht die Nachfrage wieder an …

Die hektische Entlassung von Personal oder auch das wahllose Kürzen von Stellenanteilen (bei Zustimmung der betroffenen Mitarbeiter) ist der falsche Weg. Denn es herrscht Personalmangel und kein Patientenmangel.

Altes aufarbeiten und neue Strukturen schaffen

Pflegedienste, die sich seit Monaten in der Situation befinden, dass die Auftragsstunden erheblich zurückgehen und die Minusstunden stetig wachsen, sollten beginnen, die freien Kapazitäten zu nutzen:

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