In der vorletzten Ausgabe haben wir über operative Gewinne berichtet. Heute befassen wir uns mit den operativen Kosten. Denn nicht alle anfallenden Kosten sind Kosten, die für die Erbringung Ihrer direkten Dienstleistungen anfallen.
1. Der Unterschied zwischen operativen und außerordentlichen Kosten
Nicht jede Ausgabe gehört zu den operativen Kosten. Diese entstehen wiederkehrend und sind direkt mit der Erbringung Ihrer Pflegeleistungen verbunden. Außerordentliche Kosten hingegen sind Einmalbelastungen oder selten auftretende Ausgaben, die Ihre Betriebsausgaben in einem Jahr erheblich beeinflussen können. Wie sehr der unreflektierte Blick auf „Kosten“ die Sicht vernebeln kann, zeigt das folgende Beispiel:
Beispiel: Unnötige Aufregung
Pflegedienstinhaber Eddy Schnitter hat Puls. In der vorläufigen betriebswirtschaftlichen Auswertung für das Jahr 2024 zeigt sich im „Gesamtaufwand“ ein Wert von 1.200.000 €. Schnitter weiß, dass der Aufwand pro Monat nur etwa 80.000 € beträgt, nicht aber 100.000 €. Die Ursache: Sondereffekte wie hohe Nachzahlungen oder einmalige Investitionen haben die Kalkulation verzerrt.
Offensichtlich hat es hier Sondereffekte gegeben, die zu einer Mehrbelastung von etwa 240.000 € im Jahr geführt haben. Diese können unter anderem sein:
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