Abhängigkeiten sind bekannte und herausfordernde Themen in der ambulanten und stationären Pflege. Pflegefachkräfte begegnen hier verschiedensten Formen der Sucht, sei es Alkoholabhängigkeit, der Missbrauch von Medikamenten oder der Konsum illegaler Substanzen (Drogen). Dieser Artikel bietet Ihnen eine umfassende Übersicht über das Thema und vermittelt die richtigen Verhaltensweisen bei medizinischen Komplikationen.
Fallbeispiel: Die 73-jährige Maria Schmitz wird von einem ambulanten Pflegedienst versorgt. Die Pflegekundin ist generell ein sehr freundlicher Mensch und zeigt bei der Pflege gute Bereitschaft zur Mitwirkung, aber in letzter Zeit fällt den Pflegekräften auf, dass Frau Schmitz sehr unruhig und bisweilen sogar ungehalten wirkt. An einem Morgen findet die Pflegekraft bei der Medikamentenverabreichung eine größere Anzahl leerer Schmerzmittel-Umverpackungen in Frau Schmitz‘ Nachttischschublade. Nachmittags hält die Fachkraft diesbezüglich Rücksprache mit ihrer Pflegedienstleitung. Diese hält es für wahrscheinlich, dass Frau Schmitz eine Medikamentenabhängigkeit entwickelt hat.
So wirken Suchtmittel
Die Ursachen einer Abhängigkeit können sehr stark variieren. Die Wirkweisen der Suchtmittel folgen dabei, unabhängig von der jeweiligen Substanz, stets dem gleichen Schema:
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