Immer wieder kommt es vor, dass vermeintlich wertvolle Bewohnergegenstände wie z. B. Schmuck verloren gehen. Schnell geraten Ihre Mitarbeiter in Verdacht, womöglich gestohlen zu haben. Sichern Sie deswegen sowohl sich selbst als auch Ihre Mitarbeiter mit der folgenden Vorgehensweise ab.
Denn wenn es tatsächlich zu der Situation kommt, dass Aussage gegen Aussage steht, dann ist es oftmals so, dass doch die Einrichtung – um ein Kundenbewusstsein zu zeigen – die Kosten und somit den entstandenen Schaden kompensiert.
Praxisbeispiel: Die Brosche wurde gestohlen!
Ich selbst habe eine Situation erlebt, in der eine Angehörige felsenfest behauptete, dass ihre Mutter bei Heimeinzug eine Brosche im Wert von rund 100 € mitgebracht habe. Die Angehörige verdächtigte Mitarbeiter und thematisierte dies sehr ausführlich auch bei anderen Angehörigen. Obwohl nie nachgewiesen werden konnte, dass tatsächlich ein Mitarbeiter die Brosche gestohlen bzw. diese fälschlicherweise mit der Bewohnerwäsche verworfen hatte, habe ich dann um des lieben Friedens willen entschieden, den vermeintlichen Schaden zu ersetzen. Zumindest war ab diesem Zeitpunkt das Thema abgeschlossen, und sowohl Mitarbeiter als auch Leitungskräfte mussten sich nicht mehr fast täglich mit der vermeintlich gestohlenen Brosche beschäftigen.
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