Wenn ein naher Verwandter stirbt, ist es oft schwierig, einen klaren Gedanken zu fassen. In Zeiten der Trauer gibt es Wichtigeres als administrative Dinge. Doch es existieren Überlegungen, die besser nicht auf die lange Bank geschoben werden sollten, nämlich: Was kommt nach dem Sterben?
Vielen Angehörigen ist es eher peinlich, wenn sie danach fragen, was nach dem Versterben organisiert werden muss. Oftmals wird diese Frage daher außerhalb des Zimmers gestellt, in dem der Sterbende liegt. Ich finde diese Frage nicht unmoralisch, denn sie zeigt doch auf, dass der Zugehörige an eine Zeit nach dem Versterben denkt.
Geben Sie Orientierung im Chaos der Trauer
Damit der Anverwandte sich nicht überfordert fühlt, können Sie ihm eine Richtschnur für die unmittelbare Zeit nach dem Versterben des zu Pflegenden aushändigen. Auch in diesem Aspekt steckt Hoffnung, denn der Angehörige sieht in Ihnen eine vertraute Person, mit der er ein solch heikles Thema besprechen kann. Zudem gibt diese Richtschnur Orientierung in Zeiten des Chaos und der Trauer.
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Jede Ausgabe zeigt Ihnen Wege für eine würdevolle Pflege und Betreuung von Menschen auf, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden. Auf der Basis von Respekt gegenüber dem Leben und der Autonomie des Menschen erfahren Sie regelmäßig, wie Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Kompetenz, Wahrhaftigkeit und Einfühlungsvermögen durchführen.