Wenn Sprache fehlt, sind kreative Hilfsmittel gefragt. Unterstützte Kommunikation kann dabei helfen, grundlegende Bedürfnisse sichtbar zu machen – vorausgesetzt, sie wird sinnvoll in den Pflegealltag eingebunden.
Nicht jede Form der Verständigung setzt Sprache voraus. Besonders im Pflegealltag erleichtern visuelle Hilfsmittel viele Situationen, etwa bei Unruhe, Unsicherheit oder Einschränkungen der Lautsprache. Entscheidend ist dabei nicht das Hilfsmittel selbst, sondern wie es im Alltag eingesetzt wird. Nur durch eine konsequente teamübergreifende Anwendung entsteht eine echte Unterstützung. Wenn alle Beteiligten dasselbe Zeichen verstehen, dieselben Symbole nutzen und Verabredungen einhalten, wird unterstützte Kommunikation zur stabilen Brücke zwischen Pflegekraft und Bewohner.
Was unterstützte Kommunikation umfasst und warum sie so wichtig ist
Unterstützte Kommunikation bezeichnet alle Formen der Verständigung, die über die gesprochene Sprache hinausgehen. Sie richtet sich an Menschen, die sich dauerhaft oder vorübergehend nicht ausreichend lautsprachlich äußern können. Ziel ist es, durch Gesten, Symbole, Bilder oder technische Hilfsmittel einen Zugang zur Kommunikation zu schaffen. Diese Form der Verständigung kommt in alltäglichen Pflegesituationen ebenso zum Einsatz wie in emotionalen oder kritischen Momenten. Unterstützte Kommunikation ersetzt dabei keine persönliche Zuwendung. Sie ergänzt das Miteinander und macht Begegnung trotz Barrieren möglich.
Testen Sie jetzt „Stationäre Pflege aktuell“ und profitieren Sie von einer maßgeschneiderte Unterstützung für PDLs im Alten- und Pflegeheim!
Jede Ausgabe bietet Ihnen aktuelle Informationen direkt aus der Praxis und rechtssichere Tipps für Ihre Leitungsaufgaben. Qualität und Sicherheit für Ihre Leitungs-Praxis im Alten- und Pflegeheim, die Ihnen den Berufsalltag als Pflegedienstleitung erleichtert!