Verbandswechsel bei Menschen mit Demenz können mit großem Aufwand und einer großen Portion Stress verbunden sein. Gerade bei fortgeschrittener Demenz ist es häufig schwierig, Betroffenen den Vorgang zu erklären. Angst, Schmerzen oder auch Schamgefühle können eine Rolle spielen, wenn Betroffene sich gegen die Versorgung wehren. Ihr Vorgehen und die (vorbereiteten) Umstände sind entscheidend dafür, Stress zu reduzieren und Zeit zu sparen.
Sanftes Vorgehen und klare Kommunikation: Ihre Schlüssel zum stressfreien Verbandswechsel
Der Schlüssel zur besseren Toleranz von Verbandswechseln liegt in einer Kombination aus angepasster Kommunikation, sanftem Vorgehen, Ablenkung und Vertrauen. Maßnahmen wie Rituale, eine ruhige Atmosphäre und Ablenkung durch Musik oder Gespräche können wesentlich zur Entspannung beitragen.
Beziehen Sie diese Hinweise in Ihr Vorgehen mit ein
1 Kommunikation anpassen
- Ruhige und einfache Sprache: Vermeiden Sie komplexe Erklärungen – stattdessen klare, kurze Sätze nutzen. Verzichten Sie auf Fachsprache bzw. Fachbezeichnungen.
- Sagen Sie, was Sie tun möchten – bevor Sie es tun, z. B.: „Ich möchte jetzt Ihren Verband wechseln. Das hilft Ihrer Wunde beim Heilen.“
- Körpersprache einsetzen: Sanftes Berühren zur Ankündigung der Maßnahme vermittelt Sicherheit.
- Auf die Kommunikation achten: Achten Sie auf Augenkontakt und eine entspannte Mimik.
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