Erfolgreiche Kommunikation mit Pflegekunden und Angehörigen

Vergessen Sie bitte nicht zu sprechen!

Haben Sie sich beim Lesen der Überschrift eben auch gefragt, was diese bedeuten soll? „Als Pflegefachkraft spreche ich doch rund um die Uhr, wie soll ich das denn vergessen?“ Aber […]

Nicole Ott

18.05.2026 · 4 Min Lesezeit

Haben Sie sich beim Lesen der Überschrift eben auch gefragt, was diese bedeuten soll? „Als Pflegefachkraft spreche ich doch rund um die Uhr, wie soll ich das denn vergessen?“ Aber überlegen Sie selbst einmal in Ruhe: Sprechen Sie wirklich noch so mit den zu Pflegenden, wie wir es alle in der Ausbildung einmal gelernt haben?

Praxisbeispiel: „Gestern habe ich die jährliche Pflegevisite bei meiner Helferin Kerstin gemacht“, hat mir die Pflegefachkraft Pierre am Mittwoch erzählt. „Kerstin pflegt super, beachtet die hygienischen Richtlinien, kennt die Prophylaxen und so weiter. Aber mir ist aufgefallen: Sie spricht kaum noch wirklich mit den Pflegekunden. Klar, so Allgemeinplätze wie z. B. ‚Wie geht’s?‘ kamen schon vor, aber das blieb alles sehr an der Oberfläche.“

Selbstreflexion ist wichtig

Ich konnte mich richtig gut in die Situation hineinversetzen, Sie auch? Vor lauter Alltagsstress und Dingen, die vermutlich wichtiger sind, kommt es öfter vor, dass die Kommunikation leidet. Dabei ist diese doch eigentlich das Wichtigste, nicht wahr? „Beim Reden kommen die Menschen zusammen“, ist ein Spruch, an dem viel Wahres dran ist.

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