Um zu verhindern, dass Klienten unter unbemerkt bleibenden Einschränkungen leiden, führt der Weg im ersten Schritt über eine Einschätzung der Risiken.
Wer ist besonders gefährdet?
Aufgrund ihrer aktuellen Lebenslage oder Erkrankung sind folgende Personengruppen besonders gefährdet, Probleme mit der Mundgesundheit zu entwickeln:
- Menschen mit kognitiven Veränderungen: Klienten mit einer Demenz oder Verwirrtheitszuständen, die die Notwendigkeit der Mundpflege nicht mehr überblicken oder Schmerzen nicht mehr benennen können.
- Menschen mit motorischen Einschränkungen: Klienten, die die Zahnbürste nicht mehr eigenständig oder präzise führen können.
- Menschen mit ausgeprägter gesundheitlicher Instabilität: Klienten in der palliativen Phase, bei Schwerstkrankheit oder extremer Schwäche.
- Menschen mit Schluckstörungen: Hier verbleiben oft unbemerkt Speisereste in den Wangentaschen, die ein Infektionsrisiko darstellen.
- Menschen mit komplexer Medikation: Klienten, die Medikamente einnehmen, welche die Speichelsekretion nachweislich hemmen.
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