Arbeitsschutz-Management

Vorsicht ist der beste Schutz – Arbeitsunfälle sicher vermeiden

Stich- und Schnittverletzungen zählen in Arztpraxen zu den häufigsten Unfällen. Leider nimmt so mancher Praxismitarbeiter diese vermeintlich „banalen“ Verletzungen auf die leichte Schulter. Für viele ärztliche Kollegen ein nie endendes […]

30.07.2024 · 2 Min Lesezeit

Stich- und Schnittverletzungen zählen in Arztpraxen zu den häufigsten Unfällen. Leider nimmt so mancher Praxismitarbeiter diese vermeintlich „banalen“ Verletzungen auf die leichte Schulter. Für viele ärztliche Kollegen ein nie endendes Thema – denn ist die Verletzung schwerwiegender als ursprünglich gedacht, fällt Ihr Mitarbeiter erst einmal aus. Und in den Augen der Berufsgenossenschaft sind Sie Ihrer Schutzpflicht als Arbeitgeber nicht nachgekommen. Was der Arbeitsschutz von Ihnen verlangt und wie Sie Wiederholungsfälle vermeiden, zeige ich Ihnen in diesem Beitrag.

Das sind Ihre gesetzlichen Pflichten

e müssen Ihren Mitarbeitern sogenannte sichere Instrumente zur Verfügung stellen (Regel TRBA 250). Dazu gehören:

Passive sichere Instrumente: Hier erfolgt der Sicherheitsmechanismus ohne Ihr Zutun – automatisch nach Gebrauch. Beispiele: Venenverweilkatheter oder Insulin-Pennadeln, bei denen die Schutzkappe beim Herausziehen automatisch die Nadelspitze abdeckt.