ZUHAUSE FÜHLEN

Wecken Sie echte Heimatgefühle mit vertrautem Dialekt Ihrer Bewohner

Heimat ist da, wo man versteht und verstanden wird. Das gilt wohl für jeden Menschen und vielleicht in besonderer Weise für unsere zu betreuenden Senioren. Mit diesem Beitrag möchte ich […]

Susanne Bokelmann

01.10.2024 · 1 Min Lesezeit

Heimat ist da, wo man versteht und verstanden wird. Das gilt wohl für jeden Menschen und vielleicht in besonderer Weise für unsere zu betreuenden Senioren. Mit diesem Beitrag möchte ich Sie deshalb dazu anregen, Ihren regionalen Dialekt ganz bewusst in Ihre Betreuungsangebote zu integrieren. So vermitteln Sie Ihren Bewohnern, dass sie sich bei Ihnen zu Hause und zugehörig fühlen können – eine der wichtigsten Aufgaben Sozialer Betreuung, finde ich.

Als gebürtige Oldenburgerin bin ich mit dem Klang plattdeutscher Sprache aufgewachsen. Und obwohl ich den Dialekt nicht selbst spreche, so wird der norddeutsche Klang meiner Sprache vermutlich immer ein bisschen zu hören sein. Noch heute löst es bei mir Heimatgefühle aus, wenn ich unverhofft Menschen aus der gleichen Region sprechen höre.

REGIONALE MUNDART IST TIEF IM LANGZEITGEDÄCHTNIS VERANKERT

Da ich jetzt schon lange in Köln lebe, steht in der Betreuung natürlich ein anderer Dialekt im Vordergrund und ich habe es geliebt, hier schon früh die alten kölschen Lieder von und mit unseren Bewohnern zu lernen. Vermutlich kennen Sie auch Situationen, in denen demenzerkrankte Bewohner, die an Wortfindungsstörungen leiden, Lieder in der regionalen Mundart fehlerfrei mitsingen können.

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