Frage: „Meine WBL-Kollegen und ich haben von unserer PDL den Auftrag bekommen, einen Fragebogen für unsere Bewohner zu entwerfen. Bisher haben wir diese noch nie zur allgemeinen Zufriedenheit in unserem Heim befragt. Das wollen wir nun erstmals angehen. Was denken Sie: Was sollten denn grob die Inhalte eines solchen Fragebogens sein?“ (Jens O. aus Paderborn)
Antwort: Eine regelmäßige Befragung der Bewohner und/ oder Angehörigen zur Zufriedenheit ist eine sehr gute Idee! Dadurch erhalten alle Leitungskräfte der Einrichtung ein Feedback zur täglichen Arbeit und zur Außenwahrnehmung. Auf alles, was gut läuft, kann man stolz sein. Alles, was in den Augen der Bewohner oder deren Bezugspersonen ausbaufähig ist, kann man angehen und nach und nach verbessern.
Ich empfehle Ihnen deshalb, die Inhalte des Fragebogens möglichst breit zu streuen und alle Abteilungen der Einrichtung mit einzubeziehen. Sie könnten z. B. die Qualität
- der pflegerischen Versorgung (Ressourcenförderung, Eingehen auf Wünsche, Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein),
- der Verpflegung (Speisenangebot, Geschmack, Temperatur, Portionsgröße),
- der Hygiene und Sauberkeit,
- des Betreuungs- und Beschäftigungsangebots (interessante Gruppen, kontinuierliches Angebot),der Verwaltung (Öffnungszeiten, vorhandene Ansprechpartner) und
- der Haustechnik (zeitnahe Erfüllung von Reparaturwünschen, professionelles Arbeiten) abfragen
- am Schluss wichtig: Freies Feld für die eigene Ideen und Rückmeldungen der Bewohner lassen.
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