Als PDL werden Sie schon mehrere Qualitätsprüfungen durch die Heimaufsicht erlebt haben. Aber sicherlich wird sich eine richtige Routine nie einstellen, denn aufregend ist ein solcher Kontrollbesuch immer. Wir zeigen Ihnen, welche Fehler Sie vermeiden sollten.
Vielleicht kennen Sie die folgende Situation: Es ist 8.30 Uhr am Morgen und vor Ihrer Einrichtung warten mehrere Personen. Gegebenenfalls argwöhnen Sie direkt, dass sich ein Prüfteam des MD oder der Heimaufsicht trifft und bald in Ihrem Türrahmen steht. Und oft ist dies tatsächlich so. Gerade die Heimaufsichtsbehörden vollziehen in der Regel jährlich unangemeldete Begehungen in Pflegeeinrichtungen. Bei einem solchen Prüfgeschehen kommt es neben den konkreten Inhalten auch stets auf eine kompetente Gesprächsführung mit den Prüfern durch Sie und Ihre Mitarbeiter an. Denn im schlimmsten Fall können Sie durch eine ungeschickte Gesprächsführung das Prüfgeschehen auch verkomplizieren. Wenn Sie beispielsweise emotional oder gar konfrontativ auf die Fragen der Prüfer reagieren, werden diese auch gleich in den „Angriffsmodus“ gehen und womöglich „erst recht genau hinschauen“. Lesen Sie deswegen im Folgenden, welche Fehler Sie und Ihre Mitarbeiter in der Gesprächsführung mit der Heimaufsicht vermeiden sollten. Besprechen Sie diese am besten auch in der nächsten Leitungsrunde mit Ihren WBLern.
FEHLER 1: SIE RECHTFERTIGEN SICH ÜBEREIFRIG
Bauen Sie zunächst eine angenehme Gesprächsatmosphäre auf, indem Sie die Prüfer nicht sofort mit Rechtfertigungen oder Argumenten überhäufen. Hören Sie zunächst einfach zu und überlegen Sie sich in Ruhe Ihre Antworten.
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