Kaum ein Symptom setzt einen Sterbenden und die ihn begleitenden Personen so stark unter Druck wie die Luftnot. Im ambulanten Bereich wird aufgrund dieses Symptoms sehr häufig der Rettungswagen gerufen, da alle Beteiligten hiermit überfordert sind – auch die Profis.
Sie kennen sicher auch aus Ihrem Alltag, dass viele Ihrer zu Pflegenden mit weit fortgeschrittenen Grunderkrankungen und besonders am nahen Lebensende unter einer mehr oder weniger ausgeprägten Atemnot leiden. Dabei muss man wissen, dass der Begriff „Atemnot“ (Dyspnoe) das subjektive Empfinden von Atemnot oder erschwerter Atmung bezeichnet. Es ist ein Symptom, welches von Ihren Pflegebedürftigen häufig erlebt wird und verschiedene Ursachen haben kann. Die Bewältigung von Atembeschwerden erfordert daher nicht nur Ihr Wissen über die verschiedenen Ursachen, sondern auch jeweils eine individuelle Unterstützung.
Erkennen Sie, dass Ihr Pflegekunde unter Atemnot leidet
Da die Atemnot ein subjektives Empfinden des Betroffenen ist, kann es schwer sein, diese objektiv zu bestimmen. Während der Corona-Pandemie haben sich viele stationäre Einrichtungen ein Pulsoximeter angeschafft, mit dessen Hilfe der Sauerstoffgehalt im kapillaren Blut Ihres Pflegekunden leicht und schnell gemessen werden kann. Der Wert ist ein Hinweis darauf, ob und wie sehr die Atembeschwerden die Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigen. Jedoch muss beim Einsatz des Pulsoximeters berücksichtigt werden, dass die Aussagekraft bei älteren und vorerkrankten Menschen eingeschränkt sein kann.
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Jede Ausgabe zeigt Ihnen Wege für eine würdevolle Pflege und Betreuung von Menschen auf, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden. Auf der Basis von Respekt gegenüber dem Leben und der Autonomie des Menschen erfahren Sie regelmäßig, wie Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Kompetenz, Wahrhaftigkeit und Einfühlungsvermögen durchführen.