Pflegewissen & Krankheitsbilder verstehen

Wenn Schmerzen den Alltag begleiten: Was Betreuung leisten kann

Sie als Betreuungskraft kennen das sicher: Manche zu Betreuende wirken müde, gereizt oder ziehen sich zurück. Sie nehmen nicht mehr gern an Angeboten teil, möchten weniger laufen oder reagieren empfindlich […]

Annika Kron

17.09.2026 · 6 Min Lesezeit

Sie als Betreuungskraft kennen das sicher: Manche zu Betreuende wirken müde, gereizt oder ziehen sich zurück. Sie nehmen nicht mehr gern an Angeboten teil, möchten weniger laufen oder reagieren empfindlich auf Berührungen, Geräusche oder Unruhe. Dahinter können chronische Schmerzen stehen.

Chronische Schmerzen sind für Betroffene oft mehr als ein körperliches Symptom. Sie beeinflussen Stimmung, Schlaf, Beweglichkeit, Selbstständigkeit und Lebensfreude. Sie als Betreuungskräfte übernehmen keine medizinische Behandlung und geben keine Schmerzmittel. Trotzdem können Sie im Alltag viel dazu beitragen, dass Menschen mit chronischen Schmerzen sich gesehen, ernst genommen und unterstützt fühlen.

Was sind chronische Schmerzen?

Akute Schmerzen haben meist eine klare Warnfunktion. Sie zeigen: Etwas ist verletzt, entzündet oder überlastet. Wenn die Ursache behandelt ist oder abheilt, lässt der Schmerz in der Regel wieder nach.

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