Der Hitze trotzen!

Wie interpretiere ich den Lichtschutzfaktor richtig?

Frage: Ich habe mich schon oft gefragt, wie ich den Lichtschutzfaktor richtig interpretieren muss. Klar, je stärker er ist, desto mehr Schutz bietet er. Können Sie mir aber sagen, wie […]

Bernd Hoffmann

20.07.2026 · 1 Min Lesezeit

Frage: Ich habe mich schon oft gefragt, wie ich den Lichtschutzfaktor richtig interpretieren muss. Klar, je stärker er ist, desto mehr Schutz bietet er. Können Sie mir aber sagen, wie lange ich mich damit konkret in der Sonne aufhalten kann?

Antwort: Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie gut eine Sonnencreme Sie vor den UV-Strahlen der Sonne schützt. Sie haben vollkommen recht: Je höher der Faktor ist, desto stärker ist der Schutz. Genau genommen gibt der Schutzfaktor an, um wie viel länger Sie sich mittels der Schutzcreme in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu erleiden, als ohne jeden Schutz. Beispielsweise bedeutet ein „Lichtschutzfaktor 50“, dass die mit dieser Sonnencreme eingeriebene Haut etwa 50mal länger der Sonne ausgesetzt werden kann als ohne Sonnenschutz. Allerdings variiert das stark nach Hauttyp, der Menge der verwendeten Sonnencreme, der Intensität der Sonne und natürlich auch der Gründlichkeit, mit der Sie sich eingecremt haben. Eine konkrete Aussage, wie viele Minuten Sie sich damit in die Sonne legen können, können Sie aus dem Lichtschutzfaktor also nicht ableiten. Er gibt Ihnen aber immer hin eine gewisse Orientierung und hilft, unschöne Sonnenbrände zu vermeiden. Ein hoher Lichtschutzfaktor kann zudem einer vorzeitigen Hautalterung sowie Hautkrebs (zumindest in einem gewissen Rahmen) vorbeugen.

Tipp:

Sie sollten die Sonnencreme möglichst bereits 30 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen. Was viele gern vergessen: Alle 2 Stunden sollte das Eincremen wiederholt werden. Insbesondere, wenn Sie stark schwitzen oder geschwommen sind, ist eine neuerliche Anwendung mit den Hautschutzprodukten unverzichtbar. Eine vollständig wasserfeste Sonnencreme gibt es nämlich nicht.

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