Die Neuaufnahme eines Pflegeklienten ist Teil unseres Alltags und gehört zu unserer Arbeit dazu. Für die betroffene Person und die betroffene Familie ist dies jedoch alles andere als normal, sondern meist ein dramatischer und angstmachender Einschnitt in ihr Leben. Umso wichtiger ist es, dass wir gerade in dieser Phase empathisch begleiten, um eine Integration zu ermöglichen.
Egal ob Einzug in ein Seniorenheim oder Neuaufnahme in einer Tagespflege, die Integration der Person ist von großer Bedeutung. Sie wird zumindest zeitweise aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen und in eine neue Gemeinschaft gesetzt, in der sie niemanden kennen. Integration bedeutet hier, dass sie sich an die anderen Menschen sowie die Routinen und Einrichtungen der Institution gewöhnen, soziale Kontakte knüpfen und sich als Teil der Gruppe fühlen soll. Aber wie kann das gelingen?
EINGEWÖHNUNG BEGINNT SCHON VOR DEM EINZUG!
Die Eingewöhnung Ihrer Pflegeklienten beginnt bereits vor dem Einzug, und zwar mit dem allerersten Kontakt, denn: Der erste Eindruck zählt. Deswegen ist es wichtig, Interessenten mit viel Geduld entgegenzutreten und z. B. Informationsmappen mitzugeben, die bereits eine erste Orientierung bieten können. Dies soll als Unterstützung des ersten Informationsgesprächs dienen. Je praxisnäher diese sich dabei gestalten, desto besser. Die meisten Menschen sind während der ersten Gespräche sehr nervös, häufig überfordert mit der Gesamtsituation und haben Sorge, was noch alles auf sie zukommt. Umso wichtiger ist es, dass sie alle relevanten Informationen nachlesen können. Dazu gehört z. B. die Schrankgröße, damit sie wissen, wie viel Kleidung sie mitnehmen können, oder wie lange der Wäscheservice dauert, damit sie wissen, wie vielen Hosen sie brauchen.
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