Stellen Sie selbst 1-mal in der Woche die benötigten Medikamente für Ihre Pflegekunden? Oder haben Sie ein Blister-System, bei dem die Apotheke den Großteil der Medikamente stellt? Ganz gleich, wie die Arzneimittelversorgung in Ihrem Betrieb geregelt ist: Sie sollten immer den Sinn und Hintergrund der Medikamente im Blick behalten.
Praxisbeispiel: „Unsere neue Frau Herden
hat insgesamt 4 verschiedene Psychopharmaka“, hatte mir meine Bekannte Maria letzten Monat erzählt. „Das ist mir beim Medikamentenstellen aufgefallen. Als ich ihre Tochter darauf angesprochen habe, war dieser das gar nicht so bewusst. Sie sagte nur, dass die Ärzte das so verschrieben hätten, und dann wäre das doch okay. Wie ich im Gespräch rausgehört habe, war sie mit ihr bei vielen verschiedenen Ärzten und da hat wahrscheinlich jeder etwas anderes angesetzt.“
Multimedikationen fallen nicht auf
Neue zu Pflegende, die Medikamente verordnet hatten, die Sie fragwürdig fanden – haben Sie auch schon ähnliche Situationen erlebt? Natürlich ist es primär Aufgabe der Ärzte, die Gesamt-Medikation im Blick zu behalten, aber wir sehen in der Praxis nur zu oft, dass das nicht gut funktioniert.
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