Eine Blasenentzündung kann für die Betroffenen sehr schmerzhaft sein. Problematisch wird es, wenn sie bei demenziell veränderten Bewohnern nicht erkannt wird und diese dann mit unruhigem Verhalten reagieren.
Der Fachbegriff für eine entzündete Blase lautet Zystitis. Es handelt sich dabei um eine Erkrankung, die sehr häufig bei Bewohnerinnen vorkommt. Frauen sind besonders gefährdet, weil die Nähe der Harnröhrenöffnung zum Analbereich die Verschleppung von Keimen und somit eine aufsteigende Infektion in die Nieren begünstigt. Auch bei Bewohnern mit einem Blasenkatheter besteht ein erhöhtes Risiko. Bei gesunden Menschen sorgt hingegen die körpereigene Abwehr dafür, dass eine Infektion verhindert wird. Blasenentzündungen können für die betroffenen Personen sehr unangenehm sein. So geht die Erkrankung meist mit Schmerzen – vor allen Dingen beim Wasserlassen – einher. Aber auch ein allgemeines Unwohlsein und ein Verhalt beim Wasserlassen ist oft die Folge. Gerade bei älteren Menschen ist es wichtig, dass sie genügend trinken. Allerdings neigen Menschen mit einer Cystitis dazu, weniger zu trinken, um dann nicht zu oft auf Toilette gehen zu müssen. Durch die reduzierte Flüssigkeitsaufnahme kann es dann zu weiteren Folgeerscheinungen kommen – bis hin zu einer Verstärkung der Auswirkungen einer bereits bestehenden Demenz.
WORAN ERKENNT MAN EINE ZYSTITIS?
Meist geht eine Blasenentzündung mit mehreren Symptomen einher. Die häufigsten sind:
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