Je mehr Abwechslung Sie in Ihr Fortbildungssystem bringen, desto mehr Mitarbeitende wird es anziehen. Davon bin ich überzeugt. Immer nur Pflegedokumentation und Expertenstandards – und das womöglich im Frontalunterricht – locken wenige nach dem Frühdienst. Dabei bietet Ihr QM so viele Möglichkeiten, Schulungen auch einmal anders zu gestalten, z. B. als Training on the Job direkt im Rahmen einer Pflegevisite. Letztlich sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und eines ist auch klar: Sie als Qualitätsbeauftragte werden einen großen Teil der Schulungen selbst durchführen. So gehen Sie dabei vor:
1. Ihre Vorbereitung. Egal, welches Thema Sie schulen wollen: Eine gute Einleitung und Vorbereitung sind unerlässlich. Überlegen Sie sich
- Wer ist Ihre Zielgruppe?
- Welche Medien und Materialien benötigen Sie, wie soll der Raum sein, wie sollen die Teilnehmenden sitzen?
- Welche Verpflegung benötigen Sie?
- Wie gelingt Ihnen ein guter Einstieg, wie können Sie Interesse wecken? Gibt es vielleicht eine Anekdote oder auch eine ernste Geschichte oder ein gutes Beispiel aus der Praxis?
- Wie gelingt Ihnen ein guter Abschluss, z. B. mit einem motivierenden Schlusswort? Es bietet sich oft an, im Schlusswort noch einmal auf die Einleitung zurückzukommen.
- Was ist die wichtigste Botschaft, die Sie transportieren wollen?
- Wie viele Fakten benötigen die Mitarbeiter tatsächlich? Oft ist weniger mehr.
- Wollen Sie Übungen einbauen?
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Die professionelle Praxishilfe erleichtert die Einführung, Umsetzung und Überwachung der neuen Qualitätsstandards in der Altenpflege, damit Sie dort Leistung zeigen, wo der MD sein Augenmerk hat.